Objekt
Brief Johann Peter Hebel an Friedrich Wilhelm Hitzig, [5. Dezember 1802], zweite Seite

Transkription
graviren soll. Auf alle Fälle aber möchte es gut seyn, wenn du mein lieber Zenoides
nun, eh die Feyertäge wie ein gewapneter
Mann über Dich herfallen, an die Recension
dächtest und giengest. Du kennst der Stücke
genug, um ihnen vorläufig den Geist der
durch alle weht, abzulauschen, und zu würdigen
u. den allgemeinen Theil zu der R. zu ent-
werfen, du kannst alsdann, wenn ich dir das
Ganze schicke, das Specielle über einzelne Lie-
der die du noch nicht kennst, und über das
Idiotikönlein leicht hinzusetzen. Denn es ist
mir darum zu thun, daß das Bürschlein
der Welt bekannt werde, und Zutritt fin-
de, eh’ es ein Nachdruker in seine Lum-
pen kleidet. Es wird, sorge ich, doch immer
noch frühe genug wahr werden, was es
selber sagt:
»und’s Chäferli het hinteno
doch au si Tröpfli übercho.
Ich habe 500. Ex. über die Bestellung drucken
lassen, u. wenn sie mir liegen bleiben, habe