
Johann Peter Hebel
Das Nachleben der Worte
Eine virtuelle Ausstellung des Hebel-Archivs der Theodor Springmann Stiftung in Heidelberg
Hebels Porträt nach dem Kupferstich von Johann Friedrich Müller (Ausschnitt)
Zum ObjektEinführung in die Ausstellung

Am 22. September 2026 jährt sich der Todestag Johann Peter Hebels zum zweihundertsten Mal. Die Mitarbeiter des Hebel-Archivs in Heidelberg haben dieses Datum zum Anlass genommen, die verschiedenen Facetten seines Schaffens in einer virtuellen Ausstellung näher zu beleuchten.
Hebel ist einem größeren Publikum heute vor allem als Autor einiger Kalendergeschichten bekannt. Nahezu vergessen ist das übrige Werk: Die »Allemannischen Gedichte«, mit denen Hebel dazu beitrug, die deutsche Dialektdichtung salonfähig zu machen; seine »Biblischen Geschichten«, die lange Zeit Schullektüre waren; und auch seine Briefe, die einen ganz eigenen Reiz besitzen.
Anhand von etwa 120 ausgewählten Manuskripten, Originaldrucken, Bildern und Objekten ruft die Ausstellung Hebels Vermächtnis in Erinnerung. In zahlreichen neuen Lektüren der Texte sichtet und sichert sie das Nachleben seiner Worte.
Zum Nachweis von Zitaten: Alle Hebel-Zitate sind den Handschriften oder Originaldrucken entnommen. Briefe werden auch nach der Edition von Wilhelm Zentner (Johann Peter Hebel: Briefe, 2 Bde., Karlsruhe 1957) mit der Sigle Z und unter Angabe der Briefnummer zitiert.
Es ist wohl an der Zeit, daß wir unser Daseyn auf dem Planeten euch wieder einmal beurkunden.
Brief an Sophie Haufe vom 23. August 1826 (Z 578)
Die Ausstellung






