Objekt

Hebel an Haufe vom Februar 1815

Transkription

Lieber Freund!

Tullas Abreise verzögert sich immer mehr. Ich gebe nun die Kal. der nächsten Böttin mit. Wenn Ihr nun noch einmal vergeblich nach K. geht, so will ich den Klingenberger zahlen. Aber um des Himmelswillen, wenn Ihr keinen gelernten Kutscher habt, so geht lieber zu Fuß daß euch kein Unglück im Fahren begegne.

 Wenn HE. Witte nach Straßburg kommt u. Ihnen danken wird, wie ich es thue, u. weitern Rath von Ihnen bedürfen wird, so weiß ich, lieber Thurn, daß Sie es gerne thun. Aber bey allem dem fassen Sie den Mann etwas kurz, denn er scheint mir nicht blöde zu seyn in Zumuthungen, wie alle reisenden Gelehrten u. Schriftsteller 2ter u. 3ter Classe. Sie meinen, alle Welt müsse ihnen huldigen, besonders was zum Handelstand gehört, wegen der Makulatur. Meine herzlichen Grüße!

Hbl.